Vierter Heimsieg in Folge für die HEBEISEN WHITE WINGS: Die Hanauer bezwingen in der 2. Basketball-Bundesliga die Hamburg Towers mit 64:51 (28:22). Dabei war der zwölfte Saisonsieg mehr umkämpft als das Ergebnis vermuten lässt. Erst ein Dreier von Eugene Harris 1:24 Minuten vor dem Ende sorgt für klare Verhältnisse.

Von Beginn an dominieren die beiden Defensivreihen die Partie. Nach knapp acht Minuten trifft Ruben Spoden einen Dreier zum 10:10, ehe die HEBEISEN WHITE WINGS dank viel Energie von der Bank sich in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels auf 17:10 absetzen. Allen voran Ruben Spoden und Isaiah Sykes – der mit insgesamt neun Punkten, acht Rebounds und zwei Ballgewinnen ein gelungenes Debüt feierte –  sorgten in dieser Phase für die erste größere Führung. Doch die Towers kontern mit einem 8:0-Lauf zum 20:20. Den Run der Gäste stoppen Eugene Harris und Josef Eichler mit zwei Dreiern. Den Sechs-Punkte-Vorsprung nehmen die Flügelträger schließlich auch mit in die Kabine. Bemerkenswert: Beide Mannschaften standen zu diesem Zeitpunkt jeweils nur vier Mal an der Freiwurflinie.

Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste wieder besser ins Spiel. Mit einem 10:2-Lauf gingen die Jungs aus der Hansestadt in Führung (30:32). Dann trat wieder Hanaus Neuzugang Sykes in Erscheinung. Der Flügelspieler wurde von Kruize Pinkins freigespielt und traf von Dreierlinie zum 33:32 (25.). Die knappe Führung hatte bis zum Viertelende bestand. Vor dem Schlussabschnitt lagen die HEBEISEN WHITE WINGS 42:41 in Front.

Nach einem Steal von Kruize Pinkins, der mit 15 Punkten und 13 Rebounds bereits das zwölfte Double-Double der Saison auflegte, schloss Eugene Harris den Fastbreak erfolgreich ab. Der Aufbauspieler bedankt sich in der nächsten Szene mit dem Assist auf Pinkins, ehe Sykes einen weiteren Treffer nachlegt und die Towers zur Auszeit zwingt (48:41, 34.). Diese verfehlt die Wirkung nicht, die Gäste können sich wieder ran arbeiten. 2:53 Minuten vor der Schlusssirene verkürzt Marc Liyanage auf 50:52. Danach vernageln die HEBEISEN WHITE WINGS aber den eigenen Korb und erlauben den Gästen lediglich noch einen einzigen Treffer von der Freiwurflinie. Für die Vorentscheidung sorgt Eugene Harris mit seinem dritten Dreier des Abends. Der Point Guard trifft 1:24 Minuten vor dem Ende zum 58:50.

„Beide Teams haben sehr gut verteidigt. Am Ende haben wir wieder die wichtigen Würfe getroffen und uns vor allem mehr Freiwürfe erarbeitet. Das war ein wichtiger Faktor“, so Hanaus Headcoach Simon Cote. 24 Mal durften die Hanauer an die Linie, schickten die Gäste im Gegenzug nur zehn Mal an die selbige. Weiterer Vorteil für die HEBEISEN WHITE WINGS in einem ansonsten sehr ausgeglichenen Spiel: Die Trefferquote von der Dreierlinie. Für sieben Treffer benötigten die Jungs aus der Goldschmiedestadt lediglich 20 Versuche. Hamburg traf sechs von 26 Würfen aus der Distanz.

Der 64:51-Erfolg über die Towers war bereits der zwölfte Saisonsieg der HEBEISEN WHITE WINGS, die damit ihren sechsten Tabellenplatz festigten und mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen die Serie an Auswärtsspielen in Angriff nehmen.

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Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten:

Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Kruize Pinkins (15 / 13 / 2)
Eugene Harris (13 / 1 / 1)
Paul Albrecht (1 / 2)
Josef Eichler (3 / 1)
Christian von Fintel (2 / 3)
Benedikt Nicolay  dnp
Ruben Spoden  (9 / 3)
Julian Albus (0 / 2 / 1)
Brian Sullivan  (5 / 2)
Till-Joscha Jönke  (7 / 3 / 5)
Isaiah Sykes  (9 / 8 / 2)

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Für das Hamburg Towers spielten:

 

Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Anthony Canty (5 / 6 / 3)
Robert Ferguson (6 / 9)
Marc Liyanage  (3 / 8 / 1)
Roderick Camphor (10 / 5 / 4)
Justin Raffington (4 / 5 / 1)
Lars Kamp (13 / 1 / 1)
Enosch Wolf (6 / 4)
Rene Kindzeka  (4 / 0 / 1)
Mario Blessing

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