Nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen das Team Ehingen-Urspring dürfen die HEBEISEN WHITE WINGS erneut vor dem eigenen Publikum ran. Zu Gast in der Main-Kinzig-Halle sind am Samstag (19 Uhr) die Hamburg Towers. Gegen die Jungs von der Elbe wollen die Hanauer den vierten Heimsieg in Serie landen. Doch Headcoach Simon Cote warnt vor den Gästen: „Hamburg hat eine Menge Qualität in seinen Reihen, ist bislang aus verschiedenen Gründen nicht in seinen Rhythmus gekommen. Aber sie finden immer besser zusammen und werden uns extrem fordern.“

Genau diese individuelle Klasse haben die Towers vergangene Woche gegen Baunach vor allem in der zweiten Halbzeit angedeutet, als sie einen 37:48-Pausenrückstand noch zu einem 91:80 drehten. Bestens aufgelegt ist das Duo Anthony Canty und Roderick Camphor. Die beiden Guards kamen gegen Baunach zusammen auf 37 Punkte und zehn Assists. Der US-Amerikaner Camphor wurde nachverpflichtet. In seinen acht Spielen erzielte er im Schnitt 14 Punkte und glänzt mit 39 Prozent Trefferquote von der Dreierlinie. Canty ist mit 15,2 Punkten Topscorer seiner Farben und verteilt zudem 4,1 Assists. Die Defensive der HEBEISEN WHITE WINGS um Christian von Fintel und Till-Joscha Jönke ist also gefordert. Aber auch auf die großen Jungs kommt viel Arbeit zu. Enosch Wolf ist mit 2,15 Meter einer der größten Spieler der Liga. Seine Reichweite nutzt er für 7,4 Rebounds und 10,1 Punkte. Dazu kommt ein weiterer Akteur mit deutschem Pass: Justin Raffington. Das aus Trier gekommene Kraftpaket kommt auf 8,8 Punkte und 5,5 Rebounds. Und dann ist da noch der US-Amerikaner und Kapitän Rob Ferguson. Der 31 Jährige räumt gemeinsam mit Raffington und Wolf unter den Körben auf. Dazu kommen junge, talentierte Spieler wie Rene Kindzeka, Lars Kamp oder Mario Blessing. Die könnten in Hanau zu mehr Spielzeit kommen, weil sich DeAndre Landsdowne gegen Baunach verletzte und wahrscheinlich mit einer Bänderverletzung am Samstag nur zusehen kann.

Viel wird also wieder auf die zuletzt stabile Defense der Hanauer ankommen. Im Gegenzug müssen sie aber wie im Hinspiel ihre Chancen wieder konsequent suchen und nutzen. Am 2. Spieltag beim knappen 71:68-Erfolg der HEBEISEN WHITE WINGS in Hamburg war es unter anderem die starke Dreierquote (47 Prozent, Hamburg 17 Prozent), die den Sieg ermöglichte. Und das beherzte Auftreten sowie der Glaube an die eigene Stärke in den Schlussminuten, als Till-Joscha Jönke zum Korb zog und sein Team in Führung brachte.

Cote will sich aber nicht von der Tabelle blenden lassen. Die Hamburger rangieren mit 16 Punkten auf Platz zehn und benötigen jeden Punkt, um den Anschluss an die Playoff-Plätze nicht zu verlieren – und die sind das Saisonziel der Towers.

Unter der Woche testeten die Hanauer derweil gegen das Würzburger BBL-Team. Die alten Kollegen von Ruben Spoden, die inzwischen vom ehemaligen Bundestrainer Dirk Bauermann trainiert werden und mit gleich zwei Neuzugängen antraten, setzten sich am Ende klar durch. Auf Hanauer Seite kam Isaiah Sykes (11 Punkte) zu seinen ersten Einsatzminuten für die Flügelträger.

 

Karten für die Partie gibt es wie gewohnt bei Print Your Ticket: https://www.printyourticket.de/Veranstaltung/HEBEISEN-WHITE-WINGS-Hanau—Hamburg-Towers-Hanau-339478.html

Das Spiel ist auch im Live-Stream auf sportdeutschland.tv zu sehen: http://sportdeutschland.tv/zweite-basketball-bundesliga/hebeisen-white-wings-hanau-vs-hamburg-towers_3

 

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