Die HEBEISEN WHITE WINGS müssen bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) bei den RheinStars Köln antreten. Die Hanauer treffen dabei auf ein komplett anderes Team als noch in der Hinrunde. Deswegen warnt Headcoach Simon Cote auch davor, den 76:66-Hinspielerfolg als Maßstab zu nehmen.  „Ich bin sicher, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Köln ist im Vergleich zum Hinspiel ein komplett anderes Team. Sie haben mehrere sehr gute Spieler verpflichtet“, so Cote.

Gemeint sind in erster Linie Point Guard Richie Williams und Center Anthony King – beides große Namen, in der ProA noch viel mehr. Williams ist vom BBL-Club Hagen in die Domstadt gewechselt.  Im Rhein-Main-Gebiet kennt man ihn vor allem aus seiner Zeit bei den Skyliners. Für die RheinStars legt er pro Partie fast zehn Punkte und über fünf Assists auf – und das in lediglich 22 Minuten. Der 1,78 Meter große und quirlige Aufbauspieler ist einer von insgesamt sechs Importspielern. Coach Arne Woltmann kann also jeder Zeit auf die Situation reagieren und hat die Qual der Wahl. „Sie haben eine tiefe Bank“, stellt Cote trocken fest.

Die haben die Kölner mal eben mit der Verpflichtung von Anthony King zusätzlich verlängert. Mit dem ehemaligen BBL-Allstar, der auch schon für die Frankfurter die Schuhe schnürte und nun aus der Türkei an den Rhein gekommen ist, haben die RheinStars zusätzlich an Präsenz unter den Körben gewonnen. Und die war durch den 2,16-Meter-Mann Dennis Heinzmann und den 2,10 Meter großen Andreas Wenzl ohnehin schon beeindruckend.

Topscorer ist allerdings der nächste US-Amerikaner im Team: Hugh Robertson bringt es im Schnitt auf 14,6 Punkte und 5,8 Rebounds. Und dann sind da noch Spieler wie der Ex-Hanauer Robin Christen, der immer besser in Schwung kommt und beim Sieg gegen Baunach vergangene Woche mit 17 Punkten bester Werfer seiner Farben war. „Es sieht so aus, als würden die Spieler ihren Rhythmus finden“, sagt Hanaus Coach zur Entwicklung der Kölner. Die hinken ihren hochgesteckten Saisonzielen deutlich hinterher. Ursprünglich wollten sie unter die Top 6, eher mit Blick nach oben. Aktuell haben sie acht ihrer 17 Spiele gewinnen können und rangieren auf Tabellenplatz neun. Gerade in der heimischen Lanxess-Arena sind sie also unter Zugzwang.

Simon Cote sieht in der Partie eine Chance auf Bonuspunkte und legt den Fokus auf die eigene Leistung. „Wir sind konzentriert auf die Schlüsselfaktoren für unser Spiel – wir sprechen viel über die Defense und schnelle Aktionen in der Offense“, sagt Cote. Und gerade der über Nürnberg mit sehr guten Wurfquoten hat gezeigt, die Hanauer können gerade von Downtown jeder Zeit heiß laufen.

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