Die HEBEISEN WHITE WINGS haben am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Dresden Titans den vierten Saisonsieg eingefahren. Headcoach Simon Cote war sichtlich erleichtert nach dem 89:79 (47:45)-Erfolg: „Ein sehr harter und arbeitsintensiver Sieg.“ Dennoch, den Auswärtserfolg mussten die Hanauer möglicherweise teuer bezahlen. Guard Till-Joscha Jönke, der sich zuletzt in sehr guter Form präsentierte, konnte am Sonntagabend keine vier Minuten mitwirken, ehe er mit Verdacht auf Nasenbeinbruch auf der Bank Platz nehmen musste. Er wird sich am Montagmorgen nach der Rückkehr gleich bei Partner Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Gloria Palais Hanau in Behandlung begeben.

Doch Simon Cote konnte sich auf seinen Kader verlassen. Vor allem Kapitän Christian von Fintel übernahm viel Verantwortung und trumpfte nicht nur in der Defense auf, sondern verwandelte gleich vier seiner acht Versuche aus der Distanz. Den ersten Dreier nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung. So entschieden die Gäste aus Hessen das Wiedersehen mit Coach Steven Clauss und Flügelspieler Sebastian Heck im ersten Viertel mit 21:17 für sich. In die Pause nahmen die HEBEISEN WHITE WINGS eine 47:45-Führung.

Das dritte Viertel sollte das der Flügelträger werden. Mit einem 16:2-Lauf Mitte des Viertels setzten sich die HEBEISEN WHITE WINGS von den Titans ab. Insbesondere in dieser Phase fielen die Dreier reihenweise durch die Reuse. „Gino“ Harris, Jordan Wild und Josef Eichler machten nach, was Kapitän Christian von Fintel vormachte. Vor dem Schlussabschnitt lagen die Hanauer entsprechend 71:61 in Front.

Und auch als Price jr. für die Gastgeber das vierte Viertel mit einem Dreier eröffnete, erstickten die HEBEISEN WHITE WINGS die aufkeimende Hoffnung der Titans. Erst schloss Eichler am Brett kompromisslos ab, dann setzte Harris mit einem weiteren Dreier nach. Und auch den Treffer aus der Distanz von Dresden Topscorer Holt gute fünf Minuten vor Spielende konterten die Hanauer von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Wieder war es Aufbauspieler Harris, der erfolgreich war. Endgültig den Deckel drauf machte aber keine zwei Minuten vor Ende Flügelspieler Julian Albus. Bezeichnend dabei: Auch er traf von Downtown nach Assist von Harris, der mit 20 Punkten und zehn Assists ein überzeugendes Double-Double auflegte. Der Treffer von Albus brachte die HEBEISEN WHITE WINGS wieder 86:79 in Führung. Neben Harris gelangen auch Kruize Pinkins (20 Punkte / 10 Rebounds) und Jordan Wild (14/10) ein Double-Double. Für Pinkins war es bereits das fünfte der Saison.

„Dresden spielt eine tolle Offense. Aber wir haben sehr gut gereboundet und unsere Dreier getroffen“, resümierte Coach Cote und ergänzte: „In dieser Liga wird jedes Auswärtsspiel zu einem Nervenkrieg.“ Diese Schlacht haben die HEBEISEN WHITE WINGS dank der Dominanz unter den Körben (48:33 Rebounds) und einer Dreierquote von 42 Prozent gewonnen.

Für die HEBEISEN WHITE WINGS geht es nach dem zweiten Auswärtserfolg der Saison bereits am Freitagabend weiter. Ab 20 Uhr empfangen die Hanauer in der heimischen Main-Kinzig-Halle zum Auftakt des Doppelspieltages Trier.

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Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten:

Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Till-Joscha Jönke (0 / 0 / 0)
Kruize Pinkins (20 / 10 / 6)
Eugene Harris (20 / 2 / 10)
Jordan Wild (14 / 10 / 2)
Josef Eichler (7 / 5 / 0)
Paul Albrecht (13 / 5 / 1)
Benedikt Nicolay dnp
Christian von Fintel (12 / 5 / 1)
Ruben Spoden (0 / 2 / 0)
Julian Albus (3 / 4 / 2)

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Für die Dresden TITANS spielten:

Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Daniel Krause (4 / 3 / 0)
Jusuf El Domiaty (9 / 0 / 2)
Marc Nagora (0 / 3 / 3)
Sebastian Heck (5 / 1 / 2)
Helge Baues (8 / 1 / 0)
Walter Simon (3 / 2 / 0)
Max von der Wippel (6 / 1 / 1)
Randal Holt (23 / 1 / 9)
David Sturner (8 / 16 / 3)
Ricky Price jr. (13 / 1 / 3)

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