Nächster Thriller der HEBEISEN WHITE WINGS, diesmal leider ohne Happy End für die Hanauer. Die Flügelträger zwingen den haushohen Favoriten Mitteldeutscher BC in die Verlängerung, unterliegen dann allerdings 73:79 (34:39; 68:68). Dabei präsentierten sich die Hanauer bissig in der Verteidigung und können mit dem Sieg in Hamburg (71:68) am Samstag von einem gelungenen Doppelspieltag sprechen.

Obwohl die HEBEISEN WHITE WINGS in der ersten Halbzeit früh einem Rückstand hinterherliefen, kämpfte sie sich in die Partie. Allen voran Kruize Pinkins, der allein sechs der ersten acht Punkte erzielte. Dennoch ging der MBC zwischenzeitlich mit 35:21 in Führung. Doch der beste Run der Hanauer hielt diese im Spiel. Und spätestens als Jordan Wild nach der Halbzeitpause auf Zuspiel von Pinkins es per Dunking zum 39:39 (22.) krachen ließ, wussten die Hanauer – da geht heute was. Der Ballgewinn von Eugene Harris mit dem erneut erfolgreichen Abschluss von Wild brachte sogar die zwischenzeitliche Führung für die Hanauer (55:53). Doch die Wölfe konterten mit ihrem erfolgreichsten Run des Spiels, lagen gut drei Minuten vor Ende mit 60:55 in Front. Den HEBEISEN WHITE WINGS war es egal. Wild, Ruben Spoden und Harris waren von der Dreierlinie erfolgreich, brachten die Flügelträger wieder auf 64:65 (38.) heran. Exakt 7,6 Sekunden vor Schluss wird „Gino“ Harris gefoult, die Hanauer nehmen beim Spielstand von 64:66 die Auszeit. Der US-Amerikaner soll es am Ende richten, zieht mutig gegen MBC-Center Pantelic zum Korb und schließt in der Schlusssekunde erfolgreich per Korbleger ab – Verlängerung! Die Main-Kinzig-Halle weiß die Leistung zu schätzen und steht Kopf. Wer dachte, damit sei die Stimmung auf dem Höhepunkt, sollte sich irren. Die Verlängerung wurde noch dramatischer. Kruize Pinkins, der am Ende mit 30 Punkten und elf Rebounds Topscorer wurde, brachte die Jungs aus der Goldschmiedestadt 62 Sekunden vor Ende der Verlängerung mit 73:72 in Führung. Dass der BBL-Absteiger nicht endgültig umfiel, hatten die Wölfe Pantelic zu verdanken. Der Serbe traf die Hanauer von der Dreierlinie ins Herz. Kerusch machte in der Folge von der Freiwurflinie alles klar.

 

Doch der MBC musste weitaus mehr investieren und arbeiten, um dieses Spiel zu gewinnen, als viele vermutet hatten. „Wir hatten in Halbzeit eins den Sack zu machen können, Hanau ist aber zurückgekommen. Danach war es ein offenes Spiel“, meinte Gäste-Coach Igor Jovovic, der Hanau dafür „großen Respekt“ zollte. In der Overtime habe sein Team die Erfahrung ausgespielt. „Der MBC hat am Ende die Big Plays gemacht und getroffen. Aber wir haben uns sehr gut zurückgekämpft und können erhobenen Hauptes die Halle verlassen.“ Die Meinung von Hanaus Headcoach Simon Cote teilten die rund 850 Zuschauer ausnahmslos. Das Duell der Wölfe gegen die Schwäne, es war Werbung pur für den Basketballsport.

[gdlr_space height=“40px“][gdlr_row][gdlr_column size=“1/2″]
Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten:

Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Till-Joscha Jönke (11 / 7 / 7)
Kruize Pinkins (30 / 11 / 3)
Eugene Harris (10 / 1 / 4)
Jordan Wild (7 / 7 / 5)
Josef Eichler
Paul Albrecht (3 / 2 / 2)
Brian Sullivan (1 / 2)
Christian von Fintel (4)
Ruben Spoden (5 / 2)
Julian Albus  (2 / 2 / 1)

[/gdlr_column][gdlr_column size=“1/2″]

Für die MBC spielten:

Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Marcus Hatten (11 / 5 / 3)
Dominique Johnson (14 / 6)
Sergio Kerusch (18 / 4 / 1)
Djordje Pantelic (14 / 3 / 3)
Andrew Warren  (0 / 3 / 3)
Achmadschah Zazai (13 / 4 / 5)
Douglass Bennett  (3 / 4)
Tyson Hinz (6 / 1 / 1)
Sebastian Fülle (0 / 2)
 Jonas Niedermanner
 Benedikt Turudic

[/gdlr_column][/gdlr_row]

2 Comments

Comments are closed.