Erfolgreiches Wochenende für die HEBEISEN WHITE WINGS: Hanaus ProA-Team gewann am Sonntag in seiner Heimatstadt mit 109:66 das gemeinsam mit Unitymedia und Schick Industriebau veranstaltete Benevon Fintelfizspiel gegen die Nationalmannschaft Luxemburgs.

Sportlich zeigte das Team von Coach Simon Cote am Sonntag, welches Potential in ihm steckt. Zu Gunsten der Basketball-Aid-Hilfe traten die HEBEISEN WHITE WINGS gegen Luxemburg an und bewiesen gleich, dass sie in der Offense mehr Optionen haben als in der Premierensaison der ProA. Alle Spieler trugen sich in die Scorerliste ein. Besonders auffällig war die Firepower von jenseits der Dreierlinie. So traf Neuzugang Brian Sullivan beispielsweise sieben von zehn Versuchen von Downtown. Sportdirektor Helmut Wolf hatte aber weitaus mehr gesehen, als die Wurfstärke des US-Amerikaners. „Sullivan hat ein komplettes Spiel gemacht und nicht nur fleißig gepunktet, sondern auch für viele Rebounds und Assists gesorgt“, so Wolf. Auch Kapitän Christian von Fintel glänzte mit fünf Dreiern. Auf so viele Varianten hatten die Luxemburger, die diese Woche in der EM-Qualifikation antreten, nur selten Antworten. „Da waren schon einige gute Ansätze zu sehen“, meint Wolf, der auch mit der Zuschauerresonanz zufrieden war. „Die Stimmung war wie immer super und trotz des heißen Wetters hatten wir eine ordentliche Kulisse“, so Wolf zu den rund 500 Zuschauern.

Das Publikum hatte Dank der Spieltagspräsentatoren Unitymedia und Schick Industriebau einen erfolgreichen ersten Auftritt der Mannschaft gesehen. Die beiden Partner der Flügelträger hatten auch für ein tolles Rahmenprogramm gesorgt. Unitymedia hatte beim Freiwurfcontest einen Fernseher ausgespielt. Die Basketball-Aid-Tour warb mit einem Stand für den guten Zweck und das  Fachmagazin BIG schenkte den Gästen Rabatt auf ein Abo. Da die Besucher noch vor Ort weitere Spenden abgaben, steht die genaue Spendensumme für krebskranke Kinder erst in den nächsten Tagen fest.

Fest steht derweil, dass die HEBEISEN WHITE WINGS weiter an ihrem Ziel Bundesliga arbeiten. Das wurde bei der offiziellen Teampräsentation, welche vom Sportredakteur des Hanauer Anzeiger Lukas Friebel moderiert wurde, deutlich. So ist Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus bekannt, dass viele gute Reden mit Zitaten großer Visionäre wie Steve Jobs beginnen. „Die HEBEISEN WHITE WINGS brauchen kein Zitat von Steve Jobs – dieser hatte seine Visionen, die er lebte und den Weg danach gegangen ist. Die HEBEISEN WHITE WINGS haben ihre eigenen Visionäre, Leben und gehen ihren eigenen Weg“, meinte Bartholomäus. So ist auch der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel überzeugt, dass Hanaus Basketballer ihren Weg gehen werden – auch wenn dieser noch ein langer sei. Dafür arbeite man an der Basis, um mittel- bis langfristig den Traum vom Bundesliga-Standort Hanau zu erfüllen.

Einige Meilensteine sind auch in dieser Sommerpause erreicht worden. In der Main-Kinzig-Halle ist eine neue Anzeigetafel installiert worden, Coach Cote ist langfristig an die HEBEISEN WHITE WINGS gebunden und hatte im flüssigen Deutsch seine (sportlichen) Visionen den Gästen erklärt und dass alle Verantwortlichen so ehrgeizig seien, wie der Trainer selbst beim Deutschkurs in der Sommerpause. Mit zum Team gehört künftig auch ein Auszubildender. Patrick Sagorski, der schon ehrenamtlich den Basketballern unter die Flügel gegriffen hatte, wird zum Sportkaufmann ausgebildet. Damit sind die Grimmstädter ab Oktober ein offizieller IHK-Ausbildungsbetrieb. Eindeutig ein Zeichen, für die wachsenden und immer professionelleren Strukturen in Hanau.

Klar ist aber auch, damit die Vision der HEBEISEN WHITE WINGS weiter Realität wird, ist noch einiges an Herzblut nötig. Oder wie Bartholomäus es formulierte: „Gefühle und Emotionen entstehen aus dem, was wir leben.“